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Der Schraubverschluss

Die Bestände an Korkeichenwäldern nehmen leider ab, die Qualitäten leiden zum Teil unter nicht sachgemäßer Behandlung und zu den Alternativen (Plastik- und Glaskorken) mag man stehen wie man will. Folgende Argumente sprechen für den Schraubverschluss:

  • neutral                                                                        keine Korkgeschmäcker mehr möglich
  • haltbar                                                                    längere Haltbarkeit der Weine - durch die Dichtheit bleibt das Aroma des Weines besser erhalten
  • praktisch                                                                leichtes Öffnen und wieder Verschließen
  • dicht                                                                              nach dem Verschließen auch wieder liegend im Kühlschrank lagerbar

Diejenigen, die es wissen müssen - nämlich die Winzer - stellen um.

Das Problem der Ästhetik ist meiner Ansicht nach relativ zu betrachten. Hätte es - salopp dahingeplaudert - den Drehverschluss vor dem Naturkorken gegeben, gäbe es die Diskussion nicht!

 

Weinberg - news

So, nun ist es soweit, die Ernte ist eingebracht. Es war ein äußerst schwieriges Jahr, da wir starken Oidiumbefall (Echter Mehltau) im Weinberg hatten, sodass der an und für sich optimale Witterungsverlauf uns nur begrenzt erfreuen konnte. Die Lese gestaltete sich wegen der stark befallenen Trauben äußerst mühsam. Wir mussten leider einen Ernteausfall von über 50% verzeichnen. Dennoch konnten wir wieder einige Liter Weißwein (in unserem heurigen und dritten Jahrgang überwiegt der VB, d.h. der Wein ist würziger als letztes Jahr, das Verhältnis VB zu Bronner ist ca. 2:1) und einige wenige Liter Rosewein keltern. Nachdem die Vergärung mit natürlichen Hefen vonstatten gegangen ist, wurden die Weine umgezogen, etwas geschwefelt und ein wenig Säure entzogen. Nun liegen sie in den Glasballons und klären sich. Voraussichtlich um den Jahreswechsel werden sie dann gefüllt werden. Die geringe Menge verspricht wenigstens von bester Qualität zu sein. Ein kleines Trostpflaster. Der Preis für die Flasche wird aufgrund der geringen Menge bei € 18,00 liegen. Eine Vorbestellung ist durchaus ratsam.

Peter

 

 

Reise ins Languedoc und ins Roussillon

Die letzte Weinreise führte uns (Luk Strasser, Horst Klampferer, Peter Gfrerer und Peter Gigler) in die flächenmäßig größte Weinbauregion Frankreichs. Ursprünglich hauptsächlich als Produktionsgebiet für billigen Massenwein bekannt, hat sich das Midi mittlerweile zu einem Geheimtipp der Extraklasse entwickelt. Dabei brilliert die "Doppelregion" sowohl durch ausgezeichnete trockene Weine - Rotweine werden hauptsächlich aus Grenache noir, Carignan, Mourvedre, Cinsault und Syrah, Weißweine aus Grenache blanc, Grenache gris, Marsanne, Clairette u.a. gekeltert - als auch durch Vins doux naturelles der drei weltberühmten Apellationen Maury, Banyuls und Rivsaltes.

Darüber hinaus ist die Region landschaftlich äußerst reizvoll und bietet viel für kulturell und geschichtlich interessierte Reisende (Perpignan, Narbonne, Beziers, Carcassonne, Collioure, Lagrasse und die zahlreichen Katharerfestungen).

Folgende Winzer und Weingüter haben wir in der Woche von 6. bis 12. April besucht:

Domaine Borie de Maurel, Feline Minervois

Mas Amiel, Maury

Domaine Olivier Pithon, Calce

Domaine Louis Degraves, Talairan

Domaine du Mas Blanc, Banyuls

Domaine Gardies, Espira de l´Agly

Eine Auswahl der Weine gibt es in unserer Vinothek und im Restaurant Alte Burg Gmünd zu verkosten bzw. zu kaufen.

Bilder der Weinreise gibt es hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier versuchten wir schon mal Kredit für unsere Einkäufe zu bekommen.

 

 

 

Die Rebe ist um einiges älter als Luk

 

Glasballone zur Reifung des Weines bei    Mas Amiel

 

 

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